Häufig Gestellte Fragen

Was seid ihr - wie nennt ihr euch?

Wir sind Gläubige, die den Messias Yeshua nachfolgen und Seine Torah auf dem Herzen geschrieben bekommen haben (Jer 31:33, 1.Joh 3:22). Wir interagieren also mit gewöhnlichen Menschen, wie du und ich es sind.

Wie kam der Name "firstfruits"?

Im Jahre 2008 fing ich mit der Produktion der Themen auf der Seite an. Auf dem Herz hatte ich einen Namen zu wählen, welcher kurz und knapp ist und einen Aufschluss darüber gibt, was mich aus dem Wort Gottes bewegt. In der deutschen Sprache waren einige Namen etwas langatmig (z.B. fand ich "Erstlingsfruechte" zu unbeweglich). Andere Begriffe waren bereits vergeben, "firstfruits" jedoch sagte im Kern alles aus: Yeshua ist der Erstling der Entschlafenen, (1.Kor 15:20), der Tag der Erstlinge zählt auf das Wochenfest, welches wiederum Freiheit dem Volk Gottes verkündet und als der Tag, der Vergabe der Torah verstanden wird. Die Torah ist wiederum was Gott auf das Herz Seines Volks schreiben wird (Jer 31:33). Die Torah bedeutet unsere Freiheit (Jak 1:25). "firstfruits" schien perfekt! Man könnte zwar eine englischsprachige Seite vermuten, die damalige Endung von ".de" jedoch, würde aber auf eine deutsche Webseite verweisen. Mit firstfruits.net hat sich der Glaube und die Einstellung nicht geändert: nach wie vor ist die Torah das Zeichen des Gehorsams für Gottes Volk. Der Name stellt keine Religion oder eingetragenen Verein dar: wer eine Webseite betreibt, weiß, dass ein Eintrag im World Wide Web benötigt wird, um den Inhalt dessen aufrufen zu können. Genauso wie eine persönliche Adresse, um denjenigen besuchen zu können. Der Name ist somit auch ein Eintrag im Internet, um denen ein Zugang zu ermöglichen, die sich für das Material interessieren.

Was bewegt euch?

Dass Menschen ein authentisches Leben, vom Heiligen Geist geleitet, führen und eine beständige und aufrichtige Beziehung zu Yeshua haben. Denn nur Er ist der Gute Hirte und das Haupt der Gemeinde (1 Kor 3:11). Abhängigkeit von einem einzelnen Mensch, einer Organisation oder einer Einrichtung, um zu Gott zu kommen, war nie der Ausspruch der Bibel. Wo wir Leiter, Priester, Propheten und Hirten im Leib Yeshua zur Seite gestellt bekommen haben, und diese im Dienst benötigt werden, ist das höhere und einzige Ziel in Allem jenes, dass jeder Gläubige seine persönlich Beziehung zu Yeshua findet (1.Kor 13:4). Es ist mein sehnsüchtiger Wunsch, dass jeder von Gott und Seiner Liebe erfüllt wird. Wir können dies jedoch nicht, aus uns heraus, durch Schriftstudium, Lehre oder Predigt erreichen; sondern allein der Lebendige Gott, der allem Fleisch den Odem schenkt, vermag dies zu tun.

Seid ihr jüdisch?

Ethnisch, nein. Unser König wurde im Neuen Testament als König der Juden betitelt und bestätigt (Joh 19:20). Unser Glaube ist gemäß der Torah, ein jüdischer. Durch Yeshua gehören wir zum Haus Israel.

Warum Hebräisch?

Die Menschheit hatten bei und nach der Schöpfung eine Sprache (1.Mo 11:1). Diese Sprache war Hebräisch, in welcher die Bücher des 1.Testaments auch geschrieben sind. In dieser Ursprache kommunizierte der Schöpfer mit den Seinen. Wegen der Rebellion der Menschen gegen Gott beim Turmbau zu Babel, verwirrte Gott deren Sprachen und die Menschen wurden auf der Erde zerstreut. Zwar war dies ein Gerichtsakt aus Gottes Hand, dennoch erfüllte es, was von Anfang, an Gottes Plan gewesen war (1.Mo 1:28, 9:1). Fortan mussten sich die Menschen anhand deren neugesprochener Sprachen zusammenfinden und sich neu organisieren. Hierdurch entstanden alle Nationen und Sprachen, die wir heute haben. Da diese Umstrukturierung, wegen der Auflehnung gegen Gott gezwungen war, können wir aus der Schrift verstehen, dass diese Bestrafung einen Nachteil für die rebellierende Menge mit sich zog. Denn im weiteren Verlauf waren die Nationen physisch und sprachlich von Gottes Ratschluss getrennt. Nur ein Überrest stellte fortan die Linie dar, mit welcher Gott sich weiterhin in Seiner Sprache austauschte. Die Geschichte dieses Überrestes ist es, wovon sofort im nächsten Kapitel, nach dem Rebellionsbericht, in der Schrift geschrieben wird . Im Haus Abrahams finden wir dann die Verheißung des Erlösers und das Versprechen zu der Bildung eines Eigentumsvolkes, durch welches Gott der Welt Seine Gnade zuteil lassen wird. Dieses Volk ist die Nation Israel, welche bis zum heutigen Tag Hebräisch spricht. Wir sind überzeugt, dass ein umfassendes Verständnis der Schrift auch nur durch das Verständnis dieser Sprache möglich ist.

Meinst du, jeder Gläubige in Yeshua müsse Hebräisch können?

Das glaube ich nicht. Gottes Geist und Liebe ist stärker als jede Sprach- oder Kulturhürde, in welcher wir uns befinden mögen. Das Blut des Messias ist kraftvoll und vereint sein Volk gerade aus dieser Lage, dass sie in den Nationen verstreut sind. Unser Bemühen ist löblich. Derjenige, welcher vollkommenes Verständnis in uns vollbringt, ist der Hirte unserer Seelen, Yeshua der Sohn Gottes. Die Schrift sagt auch, dass Gott kein Anseher der Person ist: Apg 10: 34 Da tat Petrus den Mund auf und sprach: Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht, 35 sondern dass in jedem Volk derjenige ihm angenehm ist, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit übt! Der Weg zu Gott ist durch das beschnittene Herz in Messias Yeshua geebnet. Es ist empfehlenswert Gott mehr verstehen zu wollen und sich die Mühe zu machen, dem Hebräischstudium Lebenszeit zu widmen. Sprachkenntnisse dienen vorerst lediglich dazu, diese von Gott beschenkte Beziehung zu vertiefen. Hier ist jeder nach seiner eigenen Kapazität und Möglichkeit gefragt.

Soll deiner Ansicht nach jeder Pastor, Leiter oder Lehrer die hebräische Sprache können?

Das glaube ich, zu einem gewissen Grad, wiederum schon. In jedem Fall ist es wichtig, an die Schrift aus eine hebräischen Denkweise und Richtung heranzutreten. Ist man derzeit nach einer solchen Position bestrebt, ist es durchaus wichtig sich während des Studiums der Bibel Lehrmaterial oder Literatur herbeizuholen, welches Begriffe und Redewendungen näher beleuchtet. Es bleibt wichtig zu beherzigen, dass der Glaube und die Erlösung in Messias Yeshua die ersten Jahre nach der Auferstehung ausschließlich dem jüdischen Volk vorbehalten war. Der Glaube an Yeshua beinhaltet daher auch eine Verbundenheit zu den Wurzeln, denn der Glaube ist und war schon immer ein Jüdischer. Ist man bereits ein Leiter und Aufseher einer Gemeinschaft, ist es gut sich mit dem hebräischen Gedankengut zu befassen. Was benötigt wird, um die Herde Gottes zu weiden ist Hingabe, Aufopferung, Liebe, Demut und eine innige Beziehung zu Gott. Fließende Sprachkenntnisse können sich nur mit den Jahren und viel Fleiß bilden. Wichtig ist der erste Schritt, sich in die Gedankenrichtung zu bewegen, dass die Bibel ausschließlich durch Hebräische Männer niedergeschrieben wurde. Dies in sich gibt uns viel Aufschluss über den Segen der in dem Sprachverständnis gewonnen wird.

Hat Gott das Volk Israel nicht bereits verworfen?

Nein. Dies ist eine Irrlehre der heutigen Zeit. Traurigerweise haben viele, welche die Liebe zum Messias Yeshua bekennen, dieser Doktrin Glauben geschenkt. Wie kann man den König lieben, Sein Volk aber hassen? (1.Mo 12:3). Römer 11:1 1 Ich frage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit, aus dem Samen Abrahams, aus dem Stamm Benjamin.

Hat Gott seine Gebote nicht geändert?

Unser Gott ist ein Gott der Liebe. Aus Liebe halten Seine Kinder Seine Gebote und Er hat verheißen, dass die, welche in Seinen Geboten wandeln, leben werden (3.Mo 18;5). Was bedeutet es also, wenn jemand sagen würde, er möchte nicht in den Geboten wandeln? Möchte dieser nun sterben, - oder leben? (3.Mose 18:5).

Predigst du nicht "Gesetzlichkeit"?

Für die Frage müssen wir den Begriff klarer definieren. Manche sagen, man wird "gesetzlich", wenn man sich daran macht, die Torah befolgen zu wollen. Der Begriff "Gesetzlichkeit" beschrieb geschichtlich aber die Lehre, dass man Seine Erlösung durch Werke vollbringt. Prominenter also: dass man versucht erlöst zu werden, durch das Halten der Torah. Der Apostel Paulus hatte mit dieser Haltung  in der Gemeinde in Galatien zu tun und warnte solche, dass sie damit von der Gnade des Messias Yeshua abfallen, sollten sie diesen Weg einschlagen. Werksgerechtigkeit hat vor dem Gott Israels keinen Bestand: Erlösung ist nur in Seinem Sohn Yeshua zu finden. Das Halten der Torah ist ein Geschenk von Gott an Seine Kinder, die Er berufen hat. Nirgendswo in der Schrift wurde je ein Mensch von Gott gerechtfertigt, durch das alleinige Halten der Gebote. Dieses geschieht aus einem bekehrten Herz heraus.

Firstfruits, richtet ihr?

Nur einer ist der Richter; richten vermag niemand zu tun außer Yeshua. Zu prüfen und zu urteilen; was wir glauben, welcher Lehre wir nachfolgen und mit wem wir uns versammeln, dazu sind wir allerdings berufen. Vieles von dem was ich lehre, glaube und lebe, entspricht für viele oft nicht der gewöhnlichen Auslegung der Bibel, wie sie üblicherweise in machen Gemeinden gelehrt wird. Zusammengefasst behaupte ich, dass jeder es für sich aus der Schrift herauslesen kann, wie der Glaube an Yeshua mit dem Halten Seiner Gebote einhergehen wird. (Joh 14:15, 15:10, 1.Joh 3:24).

Welche Bibelversionen benutzt ihr?

Für den größten Teil nutze ich auf Deutsch die Schlachter 2000, im Englischen die King James Version 1611. Leopold Zunz bietet eine Deutsch-Hebräisch Übersetzung, welche ich gelegentlich verwende.

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